StartMein tägliches ArbeitsGericht13. Januar 2011, Arbeitsgericht Frankfurt, 10. Kammer, Gütetermin

13. Januar 2011, Arbeitsgericht Frankfurt, 10. Kammer, Gütetermin

Der Gütetermin war auf 08.30 Uhr terminiert. Da zwei Rechtsstreite auf 08.30 Uhr terminiert waren und die von mir vertretene Klage an zweiter Stelle terminiert war, begann die Verhandlung mit 35 Minuten Verspätung.

Eine Entschuldigung hielt die Vorsitzende wiedermal nicht für angebracht.

Neben der Verspätung zog sich die Verhandlung quälend lange hin. Die Vorsitzende bestand darauf, ihren Vergleichsvorschlag der anwesenden Protokollantin in den PC zu diktieren, obwohl beide Parteien ausdrücklich einen Vergleichsvorschlag des Gerichts abgelehnt hatten.

Weiterhin diktierte sie prozessleitende Auflagen der Protokollantin in den PC. Dadurch dauerte die Güteverhandlung nicht, wie angemessen gewesen wäre, 15 Minuten, sondern 35 Minuten.

Die Anwaltschaft sollte verstärkt Controlling und Aus- und Weiterbildung im Prozessmanagement der Richterinnen und Richter einfordern um so einen Beitrag zu leisten, die Gerichtsbarkeit effizienter zu gestalten.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Januar 2011 20:50